Bergvogelexkursion im Val Tuors 12. Juli 2015

Wir fahren mit der Bahn zur Mittelstation La Diala, wo wir uns  mit Kaffee und Gipfeli stärken. Wir haben vor von La Diala zur Alp Muotta und dann auf dem Höhenweg zur Alp digl Chant und weiter nach Chant zu wandern. Nach einem kurzen Stück bergauf führt uns der schmale Weg auf der Höhe an niederen Lärchen, Föhren, Arven und Wachholder vorbei, wo immer wieder Baum- und Bergpieper landen, fröhlich pfeifen oder ihren Nachwuchs mit eiweißhaltiger Nahrung versorgen. 

Den Höhepunkt des Tages erleben wir just im ersten Teil unserer Wanderung: Ein Bartgeier. Welche Überraschung. Wir begleiten ihn auf seinem Weg durchs Val Tuors mit unseren Feldstechern bis er unsern Blicken entschwindet. Silvana gelingt es sogar, ihn zu fotografieren. 

Sehr zufrieden wandern wir auf dem wunderschönen Bergweg weiter, beobachten Blumen und Vögel und lernen dank den uns begleitenden Biologen dies und das über die Pflanzen, denen wir begegnen. 

Bei der Mittagspause freuen wir uns an Steinschmätzern, die ihre schon fast flüggen Jungen füttern. 

Wir wandern zügig weiter und begegnen Alpendohlen, Misteldrosseln, Buchfinken und Tannenmeisen, sehen Tannenhäher und Turmfalke hinter den Bäumen verschwinden und hören Goldhähnchen, Hausrotschwanz und immer wieder das Piepen der Baum- und Bergpieper. 

In Chant angekommen, erwartet uns eine Überraschung. Beim Haus Sur Punt steht ein Tisch mit Kuchen beladen, im Brunnen liegen Wasser- und Bierflaschen und hinter dem Stall Kaffeekrug und Tassen. Eine Freundin von Luzi hat alles für uns vorbereitet und wir greifen wacker zu. Über uns fliegen Mauersegler, am Bach kühlen sich Bachstelze und Wasseramsel, während wir uns im Schatten sitzend an Kuchen und Getränk gütlich tun und die vorbeiziehenden Wanderer neidische Blicke werfen.  

Der Bus führt uns zurück nach Bergün, wo wir uns bei Luzi herzlich bedanken, einen überfüllten Zug besteigen und den schönen Tag Revue passieren lassen. 

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