Exkursion in die Mastrilser Auen am 9. Mai 2017

 

Nachdem Sergio Wellenzohn, der zu diesem Ausflug in die Mastrilser Auen einlud, 2 Mal leer geschluckt hatte, stürzte er sich ins Abenteuer, 23 Interessierte und Wissbegierige in die Auenlandschaft von Mastrils einzuführen. Dies tat er fachkundig und engagiert, ging auf die Fragen der sehr homogenen und aufmerksamen Gruppe (das ist ein Kompliment an die Gruppe!) ein und es gelang ihm, den Teilnehmenden Fachwissen nahe und sie zum Staunen zu bringen. 

Mastrils ist ein besonderer Standort, weil Trockenwiesen an den steilen Hängen auf die Auenwälder über dem Rhein treffen und eine seltene Mischung von Flora und Fauna ermöglichen. Der Gemeinde ist diese Besonderheit bewusst und sie tut viel, um die Biodiversität zu erhalten und zu fördern. 

Die Gruppe ist beeindruckt von der Kraft des Wassers, das die Landschaft fast täglich verändert, von der Schönheit und Ausstrahlung des Auenwaldes mit seinen riesigen Pappeln, seiner Vielfalt an Gewächsen und den unzähligen Vogelstimmen, die sie umgeben, von Besonderheiten wie dem Zwergrohrkolben, der Deutschen Tamariske, dem Helmknabenkraut, und Hopfen in den feuchteren Gebieten, sowie Blutstorchenschnabel, Ehrenpreis, Liguster und Sonnenröschen in den trockenen Hanglagen und natürlich der ausgiebigen Sichtung der beiden typischen Bewohner der Mastrilser Sandbänke, der Flussregenpfeifer und der Flussuferläufer. Darum herum taten sich die Gebirgs- und die Bachstelzen an den Insekten gütlich.

Als Krönung der Exkursion führt uns Sergio auf einem angenehmen Wanderweg zu einem wunderbaren Aussichtspunkt über dem Auenwald, wo man einen fabelhaften Blick geniesst auf die zum Teil bewachsenen Sandbänke, den kraftvoll dahinfliessenden Rhein und den Aufenthaltsort einer Biberfamilie. Wir sind begeistert und beschliessen, den Ort bei schönem Wetter nochmals aufzusuchen. 

Danke Sergio!

Fotos können in der Fotogalerie unter Exkursionen angesehen werden. 

 

Joomla Templates - by Joomlage.com