Bild: Christoph Meier-Zwicky

Trotzdem sich das Wetter nicht an die Vorhersage hielt, trafen sich 17 wasserdicht eingepackte Interessierte bei der alten Säge ob Mastrils, wo sie von den beiden Leitern der Exkursion, Albert Nigg und Sergio Wellenzohn begrüsst wurden. Die geschichtlichen, landwirtschaftlichen und geographischen Ausführungen zogen die Anwesenden so in ihren Bann, dass man ganz automatisch den Schirm aufspannte und wieder schloss, den Reissverschluss bis zum Kinn hochzog und dann wieder öffnete und am Schluss nicht hätte sagen können, ob es jetzt die ganze Zeit oder nur wenig geregnet hatte. Albert Nigg verstand es mit spannenden Anekdoten, erstaunlichen Tatsachen und humorvollen Einlagen der Zuhörer Interesse wachzuhalten.

 

Um die 70 Interessierte finden sich an diesem Freitagabend, 7. November, im Evangelischen Kirchgemeindehaus in Landquart und tauchen in die faszinierende und berührende Welt der Witenen, der Trimmiser Allmend ein, gekonnt gefilmt von Simon Persenico und kommentiert von seinem Enkel Dea Mattia.

Zusammen mit der passenden Musik, die mit viel Feingefühl ausgewählt ist, zieht die Vorführung die Anwesenden in ihren Bann. Hingerissen schaut man auf die Leinwand und pickt dazwischen Popcorn, das selbstverständlich zum Kino gehört.

Rohrweihe Foto Stefi Linder

Rohrweihe

Wer sich je Anschauungsunterricht für das Unterscheiden von Mäuse- und Wespenbussard gewünscht hat, kam in St. Margrethenberg voll auf seine Kosten. Kurz nach Mittag drehten beide Vögel in nächster Nähe von uns scheinbar gemeinsam ihre Kreise. Die völlig verschiedenen Kopfformen fielen dabei besonders gut auf.

Jürgen Spindler

 

Des Vogelschutz Landquart bevorzugter Ort an der Rohanschanze ist am 4. Oktober 2025 das Ziel etlicher entschlossener Vogelbeobachterinnen und Ornithologen. Man reist mit Velo oder Auto an und begrüsst sich unter dem versteckten Turm an der Hecke, die von der Rohanschanze aus zu den Kabisgärten verläuft. Auf der anderen Seite der Hecke grasen Kühe das letzte verbliebene Gras und ihre Glocken klingen herbstlich-friedlich. Ihr Muhen verrät uns, dass sie auch gern aus dem Vollen schöpfen würden. Aber wir sind nicht wegen der Kühe da.

Diesmal fährt uns Sergio Lanfranchi, unser Chauffeur, über den Julierpass ins Engadin. Das Abenteuer beginnt schon unter dem Pass. Wir steigen aus und suchen die Gegend ab nach Besonderem. Tatsächlich ist einiges in Bewegung. Und plötzlich gerät alles in Aufregung.